Der Swimmingpool eines Resorts am Khao-Yai-Nationalpark  bei Pak Chong in Thailand. Hier können Sie entspannen und mit erfahrenen Guides die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks in Ruhe kennen lernen.
Zwischen den Tagestouren ist
Entspannung angesagt.
In Südvietnam finden Sie im Mekong-Delta noch viele Webereien. Sie können sich hier die traditionelle Art der Herstellung von Stoffen ansehen und diese auch günstig erwerben.
Weberei im Mekong-Delta
In Vietnam und Kambodscha werden Sie häufig auf Verkehrsmittel wie z.B. diesen LKW treffen, die im Eigenbau aus vielen Einzelteilen gefertigt werden.
LKW im Eigenbau
Die Armut in Südostasien lässt die Leute erfinderisch werden. Für die Kinder wird Spielzeug oft selbst gebaut. Die Freude an diesem Ersatz-Bobbycar hätten Sie erleben müssen.
Bobbycar Cambodia
Traditionell werden in Asien bei Festlichkeiten häufig Drachentänze aufgeführt. Hier ist es anlässlich des Tet-Festes (Vietnamesisches Neujahr) auf einem Hinterhof in Cholon, dem Chinatown von Saigon (Ho Chi Minh City)
Drachentänzer auf einem Hinterhof in Saigon
Chinesische Kung-Fu-Schulen demonstrieren zum Tet-Fest auf dem Straßen von Saigon in Vietnam ihr Können. Sie wetteifern dann um den Titel als beste Kampfsportschule.
Kung-Fu-Schulen zeigen in Cholon (Chinatown von Saigon) ihr Können
Der Sonnenuntergang in Angkor Wat in Kambodscha ist eine unvergessliche Attraktion. Der Aufstieg ist zum Teil recht beschwerlich, aber die Mühe wert.
Aufstieg zum Sonnenuntergang in Angkor
Eine Alternative zum beschwerlichen Aufstieg zum Sonnenuntergang in Angkor Wat ist der Ritt auf einem Elefanten den Berg hinauf. Zusätzlich soll ein Elefant auch noch traditionell Glück bringen.
Alternativer Aufstieg zum Sonnenuntergang
Die Auswahl an asiatischen Spezialitäten und westlichen Gerichten ist in den vielen Foodcentern so zahlreich, dass bestimmt auch für Sie etwas dabei ist. Alles wird appetitlich und sauber präsentiert und immer frisch zubereitet.
Foodcenter Speisenauswahl
Mit einem erfahrenen und immer zu Späßen aufgelegten Guide wie diesem hier brauchen Sie keine Angst vor Touren in abgelegene Gebiete und Nationalparks wie z.B. den Bokor-Mountains in der Nähe von Kampot in Kambodscha zu haben. Er wird Ihnen viele einheimische Pflanzen und Tiere zeigen, die Sie noch nie vorher gesehen haben.
"Kampot Bad Boy" ein furchtloser Guide in den Bokor-Mountains

“Die Gebrauchsanleitung“ für Urlaub und Reisen in Südostasien - mehr als ein Reiseführer



Auf dieser Seite möchten wir Ihnen den Inhalt unseres „Reiseführer-Buches“ näher vorstellen und auch die Hintergründe ausführlicher erklären, die zu seiner Entstehung geführt haben.

Sie erfahren hier
  • Warum das „Reiseführer-Buch“ für Südostasien entstanden ist
  • Warum es „Asien für Einsteiger“ heißt
  • Was wir mit dem „Reiseführer-Buch“ bezwecken
  • Was Sie von diesem Buch erwarten können und was nicht

Warum dieses Buch entstanden ist.

Seit 1986 fahren wir jedes Jahr mehrmals für einige Wochen nach Südostasien.
Das Hauptgebiet ist seit 1999 jedoch Indochina, also Thailand, Vietnam und Kambodscha.
Alle unsere Reisen werden individuell geplant und durchgeführt. Wir ergänzen unsere Planung, indem wir vor Ort organisierte Tagestouren und Besichtigungen mit einheimischen Guides buchen, da es so stressfreier ist.

Jedes Mal, wenn wir dann zu Hause über eine Reise erzählt haben, erhielten wir die Antwort “ Wir würden das auch gerne mal machen, aber wir trauen uns das nicht.“
Weitere Gründe, warum man eine solche Reise nicht auch machen kann sind vielfach
  • man wisse nicht wie man es organisieren soll,
  • man hat so was noch nie gemacht und
  • man ist auch zu alt dazu.
Hierauf erhalten unsere Gesprächspartner normalerweise folgende Antworten:
  • Im Beruf als Vorgesetzte werden ohne Hemmungen die Mitarbeiter geknechtet, im Privatleben werden Familie und Nachbarn beschimpft.
    Nur im Urlaub gibt es Hemmungen ohne Reiseleiter / Kindermädchen seine Wünsche zu erklären und seine Ansprüche durchzusetzen.
  • Wenn man in seinem Job vernünftig organisieren kann, soll es wohl mit dem Urlaub auf jeden Fall klappen.
  • Man muss alles ein Erstes Mal machen, sonst gäbe es keine Kinder.
  • Und zu guter Letzt noch zum Alter:
    Wir beide sind mittlerweile auch Ende 50 und weder Sportskanonen noch Masochisten.
    Außerdem sind wir gesundheitlich auch mit den altersüblichen Zipperlein wie Tennisellebogen, Rückenschmerzen und Ähnlichem behaftet. Zusätzlich habe ich ein schweres Lungenemphysem und nach einer Operation einen Lungenlappen weniger. Das bedeutet, dass Aufstiege auf Tempelberge eben länger dauern und mit mehr Pausen versehen werden.
    Aber es hält uns von nichts ab.
Die dann häufig gestellte Bitte nach einer Reiseleitung lehnen wir aus folgenden Gründen ab:
  • Wir haben jeder einen Beruf, der uns ausreichend beschäftigt und z.T. auch schon genügend nervt.
  • Unsere Reisen sollen zuallererst uns Spaß machen.
  • Wir hatten in der Vergangenheit einmal den Fehler begangen, 2 Personen mit auf eine unserer Reisen zu nehmen.
    Dies hatte zur Folge, dass wir von morgens bis abends den Reiseleiter spielen sollten.
    Wir mussten uns um Transport, Essen und Hotels kümmern und sollten auch abends noch den Entertainer spielen. Unterm Strich bedeutet dass, wir mussten uns dafür rechtfertigen, wie wir unseren sauer verdienten und mit eigenem Geld bezahlten Urlaub verbringen wollten.
    Dies war auch der Auslöser, nur noch ohne Begleitung zu fahren.

Unsere Reisen nach Südostasien sind immer nur vom groben Ablauf her vorgeplant.
Vor Ort kommt es immer wieder vor, dass wir den Ablauf ändern, weil z.B. eine Schiffstour wegen Niedrigwasser nicht möglich ist oder ein Ort nicht so viele Sehenswürdigkeiten hat wie erwartet.

Sind nur 2 Personen unterwegs, findet sich fast immer ein Transport und ein Zimmer in einem Hotel ist auch kein Problem. Bei mehreren Teilnehmern ist in diesen Fällen wieder eine Diskussion fällig über die Art des Transports oder die Ausstattung der Zimmer. Da wir aber verstehen können, dass ein Einstieg in unsere Art zu Reisen nicht ganz einfach ist, haben wir uns entschlossen, dieses Buch zu schreiben.

Und so ist auch der Titel entstanden.

Und Sie sollten auch wissen, dass wir es bei unseren Reisen gerne bequem haben und wir uns für alles die Zeit nehmen, die wir glauben zu benötigen. Das heißt, wir übernachten möglichst in Hotels mit Air Condition, fließendem heißem und kalten Wasser, rückenverträglichen Betten und einer westlichen Toilette und nicht im romantischen Massenquartier in einer Hängematte mit Gemeinschaftstoilette und Dusche aus dem Fluss.

Transporte werden, sofern möglich, in klimatisierten Bussen mit bequemen Sitzen oder einem örtlichen Taxi bzw. Mietwagen vorgenommen und nicht auf der offenen Ladefläche eines Pick Up oder Ochsenkarren. Wir haben auch keine Probleme damit, von jungen Backpackern als „Weicheier“ bezeichnet zu werden. Und nicht zuletzt leben wir auch in Deutschland nicht auf einer Müllhalde, weshalb dann im Urlaub.

Noch etwas zum Alter.
Auf unseren Reisen und im Urlaub lernen wir sehr häufig Leute kennen, die in unserem Alter bzw. noch um einiges älter sind. Es sind jedoch so gut wie nie Deutsche darunter, sondern fast immer Niederländer, Amerikaner, Australier und Südeuropäer. Offensichtlich ist es so, dass die Bewohner anderer Länder nicht so ängstlich vor Neuem sind und auch abenteuerlustiger.

Was wir mit dem Buch bezwecken

In diesem Reiseführer(-Buch) wollen wir die generelle Art und die Besonderheiten beschreiben, auf die Sie bei individuellen Reisen in Südostasien achten sollten bzw. mit denen Sie rechnen müssen.
Dies umfasst unter Anderem
  • die Einreise
  • die Ausrüstung
  • die medizinische Versorgung
  • die Reisen im Land
  • die Unterkünfte
  • das Essen

Da wir uns speziell an Einsteiger wenden, ist alles so ausführlich wie möglich erklärt.
Dies kann an einigen Stellen dazu führen, dass der Eine oder Andere meint, dass das übertrieben ist, aber überlesen ist einfacher als einige Details zu vermissen und dann doch nicht weiter zu kommen.

Und wir sind überzeugt, dass viele Leser/innen genau diese ausführliche Beschreibung ebenso wie die Fotos zu schätzen wissen. Dieses Buch kann und soll keine Aufbauanleitung wie bei einem Möbelhaus sein. Es kann nur im Vorfeld aber auch vor Ort auf viele Dinge hinweisen, die in Asien anders funktionieren als bei uns.

Hierdurch soll vermieden werden, dass Ihnen durch Unbekanntes(meist nur Kleinigkeiten) der Spaß an einer Reise verdorben wird und Sie können Ihre Erwartungshaltung bereits im Vorfeld an die anzutreffenden Gegebenheiten anpassen. Weiterhin wollen wir auch die Angst vor einer Reise nehmen, denn was man kennt kann einem keinen Schrecken einjagen.

Was aber unbedingt noch gesagt werden muss ist, dass dieses Buch nicht die allumfassende Wunderwaffe sein kann. Es ist subjektiv aus unserer Sicht geschrieben und gibt unsere Erfahrungen und Erkenntnisse wieder.

Sie können z.B. keinem Beamten an einer Cambodianischen Grenze klar machen, dass er nur 4 US $ „Erschwerniszulage“ für das Prüfen Ihres Passes nehmen kann, weil wir diesen Betrag hier genannt haben. Auch diese Preise können steigen, sie können aber auch ganz entfallen, weil der Beamte einen guten Tag hat oder Sie besonders freundlich sind.

Wir werden Ihnen nach der Rückreise auch nicht die Differenz erstatten.
Nicht nur, weil Sie ganz sicher keine Quittung bekommen werden, sondern auch weil wir keinerlei Haftung übernehmen. Wer hierauf Wert legt, ist am Besten bei einem konventionellen Reiseveranstalter aufgehoben. Aber auch der wird Ihnen nicht Ihre Kosten erstatten, wenn Sie im Ballermann vom Stuhl gefallen sind.

Und ganz allgemein wollen wir Ihnen vermitteln, wie Sie so eine Reise auf unsere Art locker und nicht verbissen durchführen können. Wenn Sie nämlich als wichtigstes Ausrüstungsteil die „Frankfurter Tabelle“ (Sie wissen schon, dass ist die, die festlegt um wie viel Sie den Reisepreis bei Mängeln mindern können) griffbereit unter dem Kopfkissen haben, kann das nichts werden.

Natürlich sollen Sie immer die Leistung bekommen, für die Sie bezahlt haben.
Aber dies sollte mit einem gewissen Augenmaß erfolgen. Schließlich sind Sie ja in Urlaub gefahren, um etwas Neues zu erleben. Sie sollten bei allem immer vorrangig den Spaß- und den Erlebnisfaktor sehen.

Wenn Sie sich erst einmal von der Deutschen Denkweise gelöst haben, dass alles immer nach Vorschrift geht, kann es auch riesigen Spaß machen mit einem Zöllner um die Erschwerniszulage (offiziell „Tea-Money“ genannt) zu feilschen. Gehen Sie so an dieses Thema heran, haben Sie gute Chancen nur einen geringen Aufpreis zu zahlen.

Sie werden dann aus einem Urlaub mit vielen Erlebnissen zurückkommen, über die Sie im Nachhinein schmunzeln werden.

Was Sie in diesem Buch nicht finden werden

Sie werden keine Anleitung finden, wie Sie sich auf Kosten der Einheimischen oder auf Kosten von Mönchen durch Asien schnorren können. Hierzu gibt es ausreichend Tipps im Internet. Wir haben oft genug erlebt, dass die Gutmütigkeit und Gastfreundschaft dieser Leute von Reisenden ausgenutzt wurde, die zu Hause nur ab 4 Sterne aufwärts zum Pinkeln gehen, wenn man sie erzählen hört. Diese Praktiken lehnen wir ab. Keiner, der sich einen Flug nach Asien leisten kann, selbst mit der billigsten Airline, hat weniger Geld als das Gros der einheimischen Bevölkerung.

Und die Preise für Übernachtung in der geschnorrten Kategorie liegen bei umgerechnet ca. 3 $ und ab 50 Cent für eine Mahlzeit. Also für unsere Verhältnisse unter Hartz-IV-Niveau. Das Einkommen der Bevölkerung liegt z.T. unter 1 – 2 Euro pro Tag. Wir gehen davon aus, dass Sie bereit sind, für einen Urlaub auch einen angemessenen Obolus zu zahlen. Mit 5 Euro am Tag ist unsere (bequemere) Art des Reisens nicht machbar.

Geiz mag zwar für einige Leute geil sein, aber wir gehören nicht zu diesen Leuten und Handeln oder Sparsamkeit sind für uns kein Selbstzweck.
Unsere Freizeit ist uns wichtiger als gesparte 10 Cent.

Warum Sie dieses Buch auf jeden Fall lesen sollten

Im besten Fall sind Sie nach der Lektüre der Überzeugung, dass eine derartige Reise oder der Urlaub in den Ländern Südostasiens genau das ist, was Sie sich schon immer gewünscht haben und dass Sie es realistisch betrachtet auch durchführen können und welche Stellen nichts für Sie sind.

Andernfalls merken Sie, dass diese Art des Reisens doch nichts für Sie ist, da Sie nicht bereit sind, an bestimmten Stellen Kompromisse einzugehen oder die z.T. nötige Flexibilität nicht Ihr Ding ist.
In diesem Fall verzichten Sie auf diese Art der Reise, sparen Geld, Urlaubstage und Enttäuschung.
  • Sie haben aber auch dann die Möglichkeit, sich für eine Pauschalreise zu entscheiden und die Freizeit für kleinere Abstecher zu nutzen, dass "wie" haben Sie in diesem Buch erfahren.
  • Dieses Buch hilft Ihnen dann aber auch, einmal von der Gruppe auszubrechen und solo einen Tag oder einige Stunden zu verbringen.
  • Sie wissen dann wie Sie zum Beispiel ein Fahrzeug organisieren und zu einem Punkt kommen, der Sie interessiert aber nicht im Programm enthalten ist.
  • Und Sie können an einigen Stellen abschätzen, wie teuer separate Ausflüge oder Besichtigungen sein dürfen.
  • Sie können auch einmal ohne Reiseleiter etwas reklamieren oder erreichen, da Sie wissen, wie Sie mit den Leuten umgehen müssen.
  • Außerdem sind viele der beschriebenen Dinge besonders in Bezug auf die Ausrüstung auch außerhalb Asiens gültig und nützlich.
Was Sie noch wissen sollten.
Wir haben uns bemüht, alles so verständlich wie möglich und auch auf Deutsch zu beschreiben. Wo wir es für sinnvoll halten, haben wir jedoch die Begriffe verwendet, die Sie auch vor Ort in den jeweiligen Behörden, Formularen und im täglichen Leben finden.
Einige Begriffe haben wir zusätzlich in den Abschnitten
"Gebräuchliche Abkürzungen + Begriffe" erklärt.

Dieses Buch soll ständig überarbeitet, ergänzt und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Das bedeutet, dass Sie jeweils eine aktuelle Fassung vor sich haben. Bei einem gedruckten Buch ist dies aus Kostengründen nicht möglich. Und bei unserer Version können Sie sich immer die Seiten mitnehmen, die Sie selber für wichtig halten.

Wenn Sie jetzt sehen möchten, was wir im Einzelnen in unserem Buch beschrieben haben, können Sie sich unter „Lesen“ das Inhaltsverzeichnis und einige Probeseiten anschauen.